Seifersdorf: Unmotiviert und Ungeschlagen

Zum sechsten Spieltag bestritt die erste Herrenmannschaft gleichzeitig ihr letztes Hinrundenspiel gegen Post SV Dresden III und ihr erstes Rückrundenspiel gegen SV TuR Dresden I. Es sollte sich also zeigen, ob Seifersdorf das Momentum der Hinrunde auch in die Rückrunde übertragen kann. Da Libero Müller voraussichtlich längerfristig ausfällt, musste Wegener wie schon am letzten Spieltag auf der Liberoposition einspringen.

Nach dem ersten Spiel, in dem unsere Herren unter der Leitung von Bastian Nebel das Schiedsgericht stellten, war bereits klar, dass beide Mannschaften eigentlich keine ernst zu nehmenden Gegner sein dürften. Dementsprechend gedämpft war die Stimmung, als der erste Satz gegen den Post SV nur schleppend anlief. Gegen Ende konnte sich Seifersdorf dann aber doch noch fangen und den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Im folgenden Satz waren unsere Männer wie ausgewechselt. Nach einer Aufschlagserie von Mittelblocker Natzschka lagen die Herren bereits mit 11:3 in Führung und die Gastgeber konnten nur noch zuschauen, wie der Satz mit 25:10 an Seifersdorf ging. Auch der dritte Satz wurde dominiert, eine hohe Führung blieb jedoch aus, da sich unsere Männer schnell zu sicher wähnten. Mit einem Außenblock beendete Zuspieler Irmer den Satz und das Spiel mit 25:20. Damit war Seifersdorf ohne Niederlage durch die Hinrunde marschiert.

Im ersten Spiel der Rückrunde ging es dann gegen den SV TuR Dresden, den die Männer nun schon vom letzten Spieltag als motiviert aber angriffsschwach kannten. In diesem Spiel stand Dobrick statt Grahl im Mittelblock und Seifersdorf zog schnell davon, bis der erste Satz sicher mit 25:13 gewonnen werden konnte. Auch im zweiten Satz war die Motivation der Dresdner schnell gebrochen und die Außenangreifer Mussla und Wend konnten vor allem durch Schläge aus dem Hinterfeld viele Punkte erzielen. Auch dieser Satz ging mit 25:15 klar an Seifersdorf. Durch die mangelnde Gegenwehr verloren die Herren jedoch immer mehr den Spaß am Spiel, was sich nun rächen sollte. Während unsere Männer im dritten Satz immer unmotivierter spielten und vor allem bei Aufschlägen und Annahmen Punkte verschenkten, nutzten die Dresdner ihre Chance und konnten sich in der Mitte des Satzes sogar einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Nach einer Auszeit beim Stand von 20:24 kam Natzschka zum Aufschlag und konnte den Rückstand bis zum 24:24 ausgleichen. Leider ging der nächste Aufschlag ins Netz und so entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich mit 25:27 gegen Seifersdorf entschieden wurde. Die Enttäuschung war groß, doch die Herren schüttelten den Satz ab und spielten wieder wie in den ersten Sätzen. Sichere Aufschläge, vor allem von Wend, sowie starke Blockleistungen brachten Seifersdorf doch noch den verdienten Sieg mit 25:14.

Vielen Dank an alle Zuschauer, die versucht haben, unsere Männer bei Laune zu halten und vielen Dank auch an Bastian Nebel für die Leitung des Schiedsgerichts!

 

Endstand am sechsten Spieltag:

 

TSV – Post SV Dresden III 3:0 (25:20; 25:10; 25:20)

 

TSV – SV TuR Dresden I 3:1 (25:13; 25:15; 25:27; 25:14)

 

Seifersdorf mit: Marcus Irmer, Kevin Mussla, Per Natzschka, Sachari Wassilew, Simon Dobrick, Colin Grahl, Sebastian Wend, Daniel Wegener, André Günzel und Bastian Nebel.

 

Spielbericht: Per Natzschka